Märchen Mythen Erzählen

Erzählkunst von Ana Rhukiz

 „Bis die Löwen ihre eigenen Erzähler haben, verherrlicht die Geschichte der Jagd weiter die Jäger.“
  Ngugi wa Thiong´o
Wo der Honig floss/ bin ich zu Hause/ weiß noch die Verstecke.“   Helga M. Nowak
In dem ich von Feen spreche, erfülle ich meine Aufgabe als Verteidiger des poetischen Sinns,
obgleich heutzutage selten geworden- durch die gegen ihn erhobenen menschlichen und machtvollen Waffen der Ironie und Analyse.“  
Federico García Lorca
 
 

                 Die vorangestellten Zitate stehen programmatisch
für die eigene unverwechselbare Erzählkunst von Ana Rhukiz.

Der Berlinerin eilt seit langem schon der Ruf einer begnadeten Erzählerin voraus, die konsequent ihrer Bestimmung folgt. Als Wanderin zwischen den Welten, Kulturen und Sprachen versteht sie es, jahrtausendealte Märchen & Mythen durch ihr freies mündliches Erzählen in das Hier und Jetzt zu holen. Aufgrund ihrer Vielsprachigkeit, in der sie Träume und Symbole ebenso wie die poetische und alltägliche Sprache ineinander zu verweben weiß, verzaubert sie ihr Publikum:

"Ganz wunderbar sinnlich erzählt.
Ein OHRENSCHMAUS!
Und man lernt noch soviel spannendes Hintergrundwissen dazu.
Vielen Dank!"
 

Virtuos und scheinbar mühelos verbindet sie, was heutzutage stets getrennte Kultur- und Erfahrungsbereiche sind. Die lauschenden Zuhörer werden ins Reich der inneren Bilder entführt, so dass der eigene Film im Kopf gar nicht mehr aufhören will und noch lange nachwirkt. „Märchenerzählen und Märchenhören ist jedes Mal aufs Neue eine Reise in andere Zeiten und Wirklichkeiten, wo alle Zeiten, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft übergangslos zusammenfließen“, sagt Ana Rhukiz, die eine beeindruckende Biographie hat und durch die sich das Erzählen wie ein roter Faden zieht.

Aktuelle Termine

                  Es ist eben jene (Weiter)Gabe mündlicher Überlieferung- die übrigens alle traditionellen Geschichtenerzähler indigener Kulturen auszeichnet- die auch die Erzählerin Ana Rhukiz ihr Eigen nennen kann und die sie unterscheidet vom Storytelling Mainstream. Alles andere ist intensive und aufwendige Recherchearbeit. Denn bisweilen sind die früher nur mündlich tradierten Märchen durch die Verschriftlichung entstellt und ihrer Sinnhaftigkeit beraubt. Als sogenanntes abgesunkenes Kulturgut oft nur noch bruchstückhaft vorhanden, fügt die Erzählerin einer Weberin gleich die fragmentarische Einzelteile wieder zu einem bedeutungsvollen Ganzen zusammen. Das setzt vor allem auch ein tiefes Wissen um die geschichtlichen Epochen und die kulturelle Vielfalt der Welt voraus. Gerade der außereuropäische Blickwinkel und die damit verbundenen Lebenserfahrungen sind es, die das substanzielle Erzählen von Ana Rhukiz prägen. Darin offenbart sich ein absichtsvolles Wirken, das sein volles Potential im Spannungsfeld von kulturgeschichtlicher Forschung, Ritual und Performance entfaltet.

 

                    Die Erzählerin Ana Rhukiz zu hören und zu sehen ist daher ein besonderes Erlebnis: ihr authentisches und kenntnisreiches Erzählen ist getragen von der Natürlichkeit ihres Wesens- immer auf Augenhöhe mit dem Publikum. Zelebrierende Künstlichkeit liegt ihr fern. Die im Körper fest verankerte Erzählweise und ihr sprachliches Improvisationsvermögen bewirken, dass die Wörter im Moment erfunden werden, ebenso wie Mimik und Gestik, die für die jeweilige Situation vollkommen passend erscheinen, ohne je vorher geprobt oder gar einstudiert worden zu sein. Als schöpferische Erzählerpersönlichkeit oszilliert sie zwischen dichten Erzählpassagen und transzendenten Momenten, getragen von eigens gespielten sphärischen Klängen, in der auch Stille ihren Platz hat. Das mündliche Weitergeben von Märchen & Mythen an die nächsten Generationen ist ihr dabei ein Herzensanliegen. „Denn erst das unmittelbare Erzählen erlaubt es, dass sich Schönheit, Poesie und Intensität des gesprochenen Wortes aufs Lebendigste entfalten können. Ähnlich einem Samenkorn, lässt es unser Inneres wachsen und gedeihen", beschreibt Ana Rhukiz die Bedeutung der mündlichen Überlieferung tradierter Geschichten. Getragen vom warmen Grundton ihrer einnehmenden Stimme ist ihr Erzählen wahrlich eine Initiation in das schauende Denken, eine sinnliche Erfahrung für den Körper und Nahrung für Geist & Seele.

  

                    Das Märchenerzählen wurde nicht umsonst von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Denn das Märchen ist auch die einzige Literaturgattung, die wirklich alle und jeden anspricht. „Tradierte Märchen haben uns auch heute noch etwas zu sagen und vermögen es, unerwartete Ratschläge zu geben. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass sie vom Anbeginn der Zeit bis in unsere Gegenwart überdauert haben?“ führt Ana Rhukiz aus. Sie sind das Wertvollste, was wir in der Welt haben und entgegen dem Klischee nicht dazu da, der Wirklichkeit zu entfliehen sondern sie zu nähren. Einzige Anforderung sei lediglich, sich auf sie einzulassen. Dann ließen sich Freiheit lernen und Glück erfahren, so die Erzählerin weiter.

 

                     Sicher ist, dass Märchen ein jahrtausendealtes Wissen bewahren, dessen verschlüsselte Inhalte vielleicht nur auf diese Art und Weise weitergegeben werden  konnten. Denn tiefer als jede Schriftquelle führt die mündliche Überlieferung in eine längst vergessene Vergangenheit zurück und noch tiefer die archäologische Forschung. In ihr äußert sich eine Zeit, die noch nicht von der antiken und dualen Denkweise behelligt wurde und noch keine Götter kannte. Das erklärt auch den außergewöhnlichen Umgang der Erzählerin mit den tradierten Märchen und Mythen - analog den heute noch lebendigen indigenen Erzähltraditionen- die  Ausdruck der  spirituellen und existenziellen Verbindung von Mensch und Natur sind. So ist es gerade diese elementare Besonderheit, die die Erzählweise von Ana Rhukiz auszeichnet. Denn entgegen des vorherrschenden linearen Erzählsstils, in der es Anfang, Höhepunkt und Ende gibt -also chronologisch „immer schön der Reihe nach“- liegt ihrem Erzählen, ein zyklisches Zeit- und Geschichtsverständnis zugrunde.

 

                     Das Erzählrepertoire von Ana Rhukiz spannt somit einen weitreichenden Bogen von Archaischen Sagen bis Zaubermärchen. Nicht zuletzt liegt ihrem engagierten Erzählen die Erkenntnis zugrunde, das die fortschreitende Technisierung aller Lebensbereiche zwar eine zivilisatorische Bequemlichkeit mit sich bringt, doch nicht- wie von Vielen erwartet- mit Glück, Balance und Wohlstand einhergeht. Doch sind es gerade die Märchen mit ihrer visionären Kraft, die an die Veränderbarkeit von Mensch und Welt appellieren. Wunderbar subversiv ermuntern sie zur Kritik an bestehenden Verhältnissen und das auf eine feine poetisch- magische Art und Weise.

 

                     Was letztlich genau beim Geschichtenerzählen von Ana Rhukiz geschieht, muss dennoch Geheimnis auch jenseits aller Beschreibungen bleiben. Es kann nur persönlich erfahren und erlebt werden. 

Aktuelle Termine

                    An dieser Stelle sind einige Veranstaltungsformate beispielhaft erwähnt. Denn zu jedem Anlass und Thema gibt es Märchen, Mythen & tradierte Geschichten: 

  • Kongresse, Seminare, Festivals  

  • Ausstellungseröffnungen und Thementage in  Museen, Kunstgalerien und sonstige Kultureinrichtungen

  • Vereinsfeste und Firmenfeiern

  • Themenbezogene Veranstaltungen in Bibliotheken, Schulen und Kindergärten  

  • private Anlässe und Feierlichkeiten
    (Geburtstage, Hochzeiten, Trauerfeiern und andere Übergänge im Leben) 

  • u.v.m.

                 Haben Sie eine schon eine Idee? Sprechen Sie mich einfach an.
                 Ich berate Sie gern.

                 Möchten Sie als professioneller Veranstalter alle Informationen
                auf einen Blick? Dann fordern Sie mein Portfolio an.

                ANA RHUKIZ

        T: 030/ 44 73 08 35 (AB)

       M: anarhukiz@gmail.com